Sonn-Wend-Stein Gästebuch
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Am 25.08.2017 - 15:18 Uhr schrieb Fritz Gerhard
 
Sehr geehrter Herr Fritz,

solch eine Untersuchung halte ich im Rahmen einer Diplomarbeit für sehr
schwer durchführbar, das wäre eher ein mehrjähriges Projekt für 3-5
Leute, mit offenem Ausgang (aber meinerseits aus heutiger Sicht einer
negativen Erwartung!).

Für die Betreuung einer Arbeit zu den grundlegenden Fragen
(wer/wann/warum/wie wurden Näpfchen gemacht, geologische Bestimmung,
Datierung von Felsbearbeitungen, ...) halte ich mich für fachlich
ungeeignet. Als Nichtexperte für Näpfchensteine habe ich mitbekommen,
daß diese in vielerlei Hinsicht gedeutet werden, Astronomie ist nur eine
der Möglichkeiten, und die meisten Arbeiten in diesem Bereich stoßen auf
erhebliche Skepsis wegen vielfältiger methodischer Probleme.

Hier ist ein Artikel, der einiges dazu erläutert.

http://articles.adsabs.harvard.edu/cgi-bin/nph-iarticle_query?1998JHAS...29....1M&data_type=PDF_HIGH&whole_paper=YES&type=PRINTER&filetype=.pdf


Ich hatte bislang keine Zeit, jemals die Kogelsteine zu besuchen. Die
Bilder im Buch von Herrn Kappl sind zwar interessant, einigen
Behauptungen stehe ich aber skeptisch gegenüber, ohne mich ihnen
zeitlich im Detail widmen zu können. Ohne Datierung der diversen
Steinbearbeitungen werden sich die Archäologen
hüten, hier weitere Forschung zu betreiben, das paßt nicht in das
übliche Schema. Die Kogelsteine selbst sind vermutlich als geologisch zu
erklären und keine künstlichen Steinsetzungen, hier sollten aber 1-5
Geologen gefragt werden.


Die Archäoastronomie hat sich seit Thom (1950er-80er Jahre!) methodisch
erheblich weiterentwickelt, insbesondere statistische Methoden nach
Clive Ruggles, der Thom in einigen Dingen überholt hat, werden heute
eingefordert. Gerade was Statistik angeht muß ich da selbst noch etwas
lernen. (Da die meisten Kreisgrabenanlagen so eindeutig unastronomisch
und ihre Orientierungen offensichtlich rein topographisch erklärbar
sind, habe ich damals auf formelle Tests verzichtet.) Meine Spezialität
ist vorerst Landschaftsmodellierung, um sie weiterer Forschung virtuell
zugänglich zu machen, sowie Verbesserungen der virtuellen astronomischen
Simulation. Wenn das Werkzeug fertig ist (noch 2 Jahre?), könnte es auch
daran zum Einsatz kommen, bis dahin bin ich aber geistig ausgelastet,
da wäre ich schon gerne vorher gefragt worden. Eine solche Betreuung
kann ich meinem außeruniversitären Arbeitgeber nicht als Dienstzeit
verkaufen, d.h. müßte ich in der Freizeit machen.

Natürlich können Studenten meine Vorlesung besuchen, wenn ich sie wieder
halte. Nicht sicher ob 2018 oder 2019. In diesem Rahmen könnte ich eine
Arbeit vermutlich mitbetreuen, wenn einer der Archäologen an der Uni den
archäologischen Teil der Betreuung übernimmt. Sehen wir aber einmal, ob
sich jemand meldet.


Schönen Sommer wünscht
Georg Zotti

Dieser Kommentar zeigt wie schwierig Laienforschung -Citizen Science- und Wissenschaft in Österreich in Einklang zu bringen sind.




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Am 27.05.2017 - 12:10 Uhr schrieb Fritz Gerhard
 
Unfassbar - Franz Fürhauser ist plötzlich gestorben (Herzversagen)... im besten Alter... Er war auch unser aktivster Korrespondent dieses Gästebuches. In tiefer Bestürzung mein Abschied von Dir Franz, Gerhard.

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Am 17.04.2017 - 21:12 Uhr schrieb Othmar Kremser
 
Ich möchte mich hiermit bei Herrn G. Fritz, für die heutige Führungen zum Teufelstein-Radkreuz und dem Talerberg beim Hangenstein und die netten Gespräche, bedanken.

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Am 13.04.2017 - 14:30 Uhr schrieb Mitter Johann
 
Schon vor vielen Jahren sind mir am Gipfel des Alplberges in unserer Nähe am auffälligen Gipfelfelsen eigenartige Bohrungen aufgefallen (ich hab ein paar Bilder angefügt). Nun sind wir nach vielen Jahren wieder einmal in Retz gewesen, vom Kalvarienberg aus ist mir eine Steingruppe, natürlich mit Kreuz darauf, aufgefallen, die sich als ---Altarstein- entpuppte. Die Neugier war geweckt und- Google sei Dank- fanden wir daraufhin die Kogelsteine, den Kalenderstein in Leodagger, Wartberg, den Sandberg und eins ergibt das andere. Es ist schön, dass es einen Verein gibt, der diese faszinierenden Spuren einer schriftlosen Vorzeit einer größeren Öffentlichkeit erschließt. Beim Anblick der --Näpfchen-- am Kalenderstein sind mir die Löcher am Gipfel des Alpl wieder eingefallen und so schließt sich der Kreis. Übrigens sehe ich vom Wohnzimmer aus genau auf den Gipfel des -Sonnwendsteins- beim Semmering!

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Am 29.01.2017 - 11:10 Uhr schrieb fürhauser Franz
 
SONN WEND STEIN

Die Sonne wird heute (heuer) hier wieder vollenden
ihre längste Bahn, bezeugt durch diese Steinmonumente, welche seit Jahrtausenden hier stehen
von vielen erforscht und auch oft übersehen.

Am richtigen Platz müsst ihr stehen
um diesen Sonnenuntergang zu sehen und zu erleben.
Wo einst stand der Wissende und auch der Druide,
um die Jahreshälfte anzukünden, zur Feier und nicht zum Leide.

Ihre Sonnenkraft ist nun nicht mehr die Selbe
sie ist jetzt und nach der Wende, kürzer im Gelände.
Wir brauchen jedoch ihre Kraft weiter um die Frucht reifen zu lassen,
Dank sollten wir hier aussprechen und Licht nicht hassen.

Diese Naturdenkmäler, ob Wächter-, Kogelsteine, Fehhaube, Wartberg, Herrgottssitz von Etzmannsdorf, Kalenderstein von Leodagger, Sonnwendberg, Teufelslucken, Kreisgrabenanlage von Gauderndorf, Dolmen von Stoitzendorf, Kultplatz am Geisberge, usw.

Der Sonn wend stein Verein gibt dir die Möglichkeit, dein Wissen zu vertiefen, wissenschaftlich studieren, bei viel Heiterkeit an vielen urgeschichtlichen Plätzen, ohne dich zu hetzen,
an vielen Orten in unserem Lande, ohne dich und andere zu verletzen.

Komm doch, du kannst es erfahren, danach kannst du es erkennen und mit deinem Dasein erleben, so wie Menschen vor Jahrtausenden.
Melde dich an, trau dich rann, es liegt bei dir das zu erreichen dieses Ereignis mit deiner Anwesenheit zu bereichern.

sonn wend stein VEREIN, bei dir daheim
sieh die Berichte, einfach auf seine Homepage rein.
Seit neuern auch die Videos auf YouTube; sonn wend stein Verein. Originalberichte und Dokumentationen ohne Stock und Stein.

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Am 25.01.2017 - 18:21 Uhr schrieb Gerhard Fritz
 
Ein erfreulicher Kommentar von unserem Schweizer Partner Walter Knaus:
Ich lege sicher gerne für Euch ein Wort ein, was ich auch bei Frau Wider tat. Ihr seid die Einzigen, die wirklich sich für die Schalensteinastronomie bemühen und erst noch einen Verein auf die Beine gestellt habt. Ihr habt vor der Haustür ein schönes Schalensteingebiet. Vielleicht gibt es drüben in Tschechien noch viel mehr davon, aber zuerst muss man die Orte kennen... Nein, ich bin dankbar, Euch kennen gelernt zu haben, grüsse mir alle !Smiley Smiley Smiley

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Am 24.06.2016 - 09:48 Uhr schrieb Gerhard Fritz
 
Ein Beitrag von Rosi Schwarzl /Präsidentin des Radiästhetenverbandes... . Ein schöner Kommentar zum s-w-s Projekt:
.. Die Menschen, die diese Plätze gebaut und vor allem genützt haben, hatten sicher nicht die baulichen Gegebenheiten und auch nicht die Bedeutung kleinster Details sondern die Rituale und deren Bedeutung und Wirkung für die Gemeinschaft und dem Einzelnen im Vordergrund. Die Bespielung eines Platzes, wie z.B. das Wackeln des Steines, die Sonne und ihr Stand, Musizieren, Tanzen, Räuchern, uvm. macht den Platz und seine Wirkung aus. Ein in der Garage stehendes Auto ist auch nur ein Haufen Material ohne Sinn, Sinn macht es erst wenn es gefahren wird.Smiley Smiley

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Am 13.01.2016 - 18:21 Uhr schrieb Heidehexe
 
Die HP wurde wieder überarbeitet

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Am 10.10.2015 - 18:37 Uhr schrieb Fürhauser Franz
 
Liebe Vereinsfreunde, ich ersuche euch zur Stellungnahme von Gerhard Fritzs Unterstützungsruf!
Es ist eine große Aufgabe einen Verein zu führen und zu leiten, jedoch lebt dieser nur mit EUCH und euerem Interesse. Also helft bitte mit unseren SWS-Verein zu stabilisieren und aktiv sich daran zu beteiligen.
DANKE an Gerhard Fritz und seinem aufopfernden Einsatz für euch ALLE. LG Franz
PS: Warum schreibt keiner ins GÄSTEBUCH??

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Am 25.06.2015 - 20:34 Uhr schrieb fürhauser Franz
 
Hallo liebe Sonnwendsteiner, DANKE für die schöne SSW-Veranstaltung, die gute Organisation und die Informationen. SCHALENSTEINE:
Sie sind oft wahrlich KELCHE der ERDE, SPEGEL der STERNE. Wer weis wie lange sie schon zeremonial genutzt wurden - Neolithisch ?
Die Steine haben oft hohe Radioaktivität, somit auch das Wasser. Es schützt sich dadurch selbst und reinigt sich je nach Dauer seines Verbleibens.
Granit lat. Granum - Korn: Spruch: Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess ich nimmer. So sagts ein alter Spruch der Waldviertler.
Gesteinsmehl Ausreibungen und sichtbare Näpfchen sind heute noch klare Zeugen, ja selbst Gesteinsmehl wird heute noch verkauft - industriell.
Damals schon wusste man um die heilsame Wirkung der Mineralien, die in Kleinstmengen eingenommen wurden. Noch dazu, wenn es sich um einen kultigen oder sehr energiereichen Stein-Standort handelte. Wünsche EUCH alles Gute und hoffe auf ein Wiedersehen bei der TNG im Herbst.Smiley

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